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Historie
Die Kernburg entstand um 1200 auf einem hohen Felsen zu Zeiten der
Normanneneinfälle. 1207 wird die Anlage unter Wilhelm von Hengebach
genannt, der als Graf Wilhelm III von Jülich bekannt wird.
Im 14. Jahrhundert kam es zum Nachbarstreit mit dem Kölner Erzbischof
Konrad von Hochstaden.
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1904 kam es zu Sicherungsmaßnahmen und Konservierung der Ruine durch den Burgverein. Die Anlage wird vom Verein bis 1935 verwaltet, bis sie in diesem Jahr an den Kreis Schleiden geht. Kavaliershaus und Palas werden wieder aufgebaut.
Ende des Krieges kommt es zu großen Beschädigungen der Burg. 1955 und 1960 widmet man sich dem Wiederaufbau, bei dem die Tortürme, das Torhaus und die Wehrgänge restauriert werden. Bis 1972 gehen die Aufbauarbeiten weiter.
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Mittelalter
Godizo von Aspel-Heimbach war der erste nachweisbare Besitzer der Burg. 1011 vererbte er die Burg dem Grafen Gerhard von Metz. Durch Heirat der Witwe Godizos kam jedoch Gerhard von Monterberg in ihren Besitz. Daraufhin belagerten der Lothringer Gerhard und sein Verbündeter Balderich von Drenthe die Burg, um sie Gerhard von Monterberg wieder zu entreißen. Dieser wurde in einem Hinterhalt getötet und die Burgmannen ergaben sich. Die Burg war 1016 bis 1021 Sitz des im Jahre 1016 aus seinem eigenen Besitztümern vertriebenen Grafen Balderich von Drenthe, der von dort aus Raubzüge unternahm und dort im Jahre 1021 starb.
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Danach wird zu Beginn des 12. Jahrhunderts Hermann I. von Hengebach erwähnt, sein Sohn Adelgers. Er war der erste Besitzer der Burg, der zur Familie von Hengebach gehörte und war vermutlich Stammvater der Linie Hoen von Heimbach auf Burg Loevenich. Die Linie endete mit dem Tod von Everhard III. um 1237. Die Jülicher und Heimbacher Territorien wurden unter der Herrschaft des Grafen Wilhelm IV. von Jülich vereinigt.
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Neuzeit
Durch die Angliederung des Rheinlandes an Frankreich wurde die Burg Eigentum des französischen Staates, der sie 1804 an die Familie Fraikin aus Heimbach verkaufte. Diese benutzte die Ruine als Steinbruch. Wegen Einsturzgefahr gaben sie die Burg 1904 auf. Es wurde beschlossen, die Anlage völlig dem Erdboden gleich zu machen.
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Da dem Kreis Schleiden nach dem Krieg die Mittel für den Wiederaufbau der Ruine fehlten, wurde die Burg 1952 langfristig an eine Düsseldorfer Brauerei verpachtet, jedoch mit der Auflage, die Anlage wiederherzustellen. Die Brauerei restaurierte die Burg bis 1954 teilweise und betrieb dort ein Restaurant und ein Hotel. 1969 löste der Kreis Schleiden das Pachtverhältnis und begann 1970 mit dem vollständigen Wiederaufbau der Burg.
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